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WALLFAHRT NACH MARIAZELL

Von St. Lambrecht nach Mariazell
Fußwallfahrt St.Lambrecht – Mariazell vom 29. August bis 5. September Von den Benediktinermönchen aus St. Lambrecht wurde im beginnenden 12. Jahrhundert auf dem Gebiet der eppensteinischen Stiftung eine Niederlassung in Aflenz gegründet. Der Legende nach zog der aus St. Lambrecht angekommene Mönch Magnus mit einer Lindenholz Madonna weiter über den Seeberg, um dort mit der Gründung einer neuen weiteren Zelle den Grundstein für Mariazell zu legen. Die enge Verbindung zwischen diesen Orten ist seit damals noch immer lebendig und Mariazell bis heute Stiftspfarre von St. Lambrecht. Aus Anlass der 950jährigen Jubiläums der Gründung des Stiftes wird diese traditionsreiche Verbindung zwischen der alten „Mutter“ St. Lambrecht und seiner mittlerweile über die Grenzen Österreichs hinaus bedeutenden „Tochter“ Mariazell mit einer Wallfahrt zum Ausdruck gebracht. Ausgangspunkt dieser heurigen Pilgerreise war der Mariazeller Altar im Stift St. Lambrecht, von wo die Wallfahrer mit dem guten Segen für den bevorstehenden Weg vom neuen Abt Alfred Eichmann verabschiedet wurden. Wie einst Mönch Magnus das Gnadenbild über den weiten Weg getragen hat, so hat auch die Pilgergruppe den Gründerweg Schritt für Schritt über das Gebirge bewältigt: Über ehemaliges St. Lambrechter Gebiet wie Scheifling, Lind, Scheiben nach St. Georgen ob. Judenburg. Über Pöls nach Seckau, hinauf auf den höchstgelegenen Wallfahrtsort der Ostalpen Maria Schnee und die Hochalm, hinab nach Mautern. Über Kammern, Trofaiach und Vordernberg auf den Präbichl; auf den Lamingsattel zur Lamingalm zum Grünen See; über das Riegnereck nach Etmißl und schließlich die letzten beiden Etappen über die Mutterkirche Aflenz, Hackenthörl nach Seewiesen und den Brandhof, Siegmundsherberg zur Magna Mater Austriae. Besonders besinnlich und emotional berührend war die spirituelle Begleitung durch Pastoralassistent Peter Hasler. Die Morgen-und Abendandachten mit den gemeinsam gesungen Liedern haben das Gefühl von Gemeinschaft, Freundschaft und Geborgenheit vermittelt. Mit vorgebuchten Quartieren, Gepäckstransport und Mittags-Lunchpaketen war die Organisation perfekt. Die gesamte Strecke von rund 190 KM und 6500 Höhenmetern wurde von zwei zuweilen motivierenden Bergführern begleitet, die das Gefühl von Sicherheit und Professionalität gaben. Der Höhepunkt der Wallfahrt war das Ankommen in Mariazell, Emotionen des Glücks und der Dankbarkeit kamen zum Ausdruck und fanden ihren feierlichen Abschluss in der gemeinsamen Feier des Gottesdienstes mit dem gesamten St. Lambrechter und Mariazeller Konvent.

Posted On 12. Oktober 2026

NEWS von Maria Zifko

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